Mehr Effizienz am POS für die DIY-Branche

Auch Baumärkte haben derzeit keinen leichten Stand. Hatte Hornbach für das Geschäftsjahr 2012/13 einen Umsatzzuwachs im einstelligen Prozentbereich prognostiziert, so musste man diese Ankündigung Ende letzten Jahres nach unten korrigieren. Für das Ende Februar ablaufende Geschäftsjahr 2012/13 werde ein stagnierender Umsatz auf Vorjahresniveau erwartet, wobei der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) dabei geringer ausfallen werde, so das Unternehmen.

Problemzone ist für Hornbach dabei allerdings nicht der deutsche Markt, sondern das europäische Ausland, in dem Hornbach Baumärkte in acht Ländern betreibt. In Deutschland sei die Entwicklung, so Sprecher Axel Müller, noch „ganz vernünftig“. Auffälliger Trend bei den Baumärkten ist der auch durch das Internet gestiegene Serviceanspruch seitens der Konsumenten. Auch auf Do-it-yourself getrimmte Heimwerker honorieren eine gewisse Kundenorientierung, denn sie kaufen dann mehr.
Das hat die Kölner ServiceValue GmbH bereits 2011 herausgefunden. Studienleiter Stefan Heinisch erläuterte hierzu: "Oftmals ist der Gang zum Baumarkt produktorientiert, doch viele Kunden honorieren das Erlebnis, guten Service erfahren zu haben, und ergänzen ihre Einkaufsliste." Überraschend ist dabei: Nicht Extraleistungen wie Holzzuschnitt-, Farbenmisch- oder Lieferservice sind es, die die Zufriedenheit mit dem Kundenservice steigern. Vielmehr können solche Punkte wie Kontaktmöglichkeit mit Mitarbeitern, allgemeine Hilfestellung und Beratungsqualität, Orientierungshilfen und die Atmosphäre im Markt die Kaufbereitschaft der Baumarktkunden positiv beeinflussen.

Im stationären DIY-Handel in Deutschland sind die Wachstumsgrenzen erreicht

Im Zuge steigender Zahlen im DIY-Online-Handel ist der stationäre Handel gefordert, auf seinen Flächen jede Menge Beratung und Service, aber auch Übersichtlichkeit und attraktive Warenpräsentation zu bieten. Schwierig ist dabei besonders der Punkt der Personalkompetenz. So wird als Schwachstelle bei den stationären Baumärkten vor allem die Verfügbarkeit von Ansprechpartnern, die Beratungsqualität und Freundlichkeit, aber auch die Warenpräsentation gesehen. Die Kosten in Sachen Personal nach oben zu schrauben – also mehr und besser qualifizierte Mitarbeiter in ihren Baumärkten zu beschäftigen – wird vielen Unternehmen derzeit nicht leicht fallen. Denn steigende Flächenkapazitäten führten in den letzten Jahren nicht mehr zu Umsatzzuwächsen, ein klares Indiz dafür, dass die Wachstumsgrenze erreicht ist.

Schnelle und verlässliche Roll-outs sind gefragt

Für die Realisierung innovativer POS-Konzepte gibt es in Deutschland eine Vielzahl renommierter Serviceunternehmen, die nicht nur in der Fertigung ihre Kompetenz beweisen, sondern Kooperations- und Umsetzungspartner im Stile eines Full-Service Anbieters sind. Die Ladenbau Johann Weimann GmbH zum Beispiel setzt bei der Realisierung von emotionalen Themenwelten und Produkterlebnissen am Point of Sale stets auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Kunden, um einen überzeugenden POS-Auftritt zu realisieren. Die Branchenteams der Selmsdorfer sind durch ihre langjährige Erfahrung in vielen verschiedenen Markenwelten zu Hause. Automotive, Nahrungs- und Genussmittel, Telekommunikation, Mode- und Warenhäuser, aber auch Baumärkte gehören zu den Kernkompetenzen von Weimann. Zusammen mit branchenspezifischen Partnern wie Storedesignern, Planern und Branding-Agenturen entwickelt Weimann von der Idee bis zur fertigen Innenraumaustattung alle Arten von Projekten: vom individuellen Display, über Shop-in-Shops bis hin zum kompletten Flagshipstore. Die Ladenbau-Spezialisten aus Selmsdorf setzen in allen Planungs- und Produktionsschritten auf Qualitätsarbeit "Made in Germany".

Bereits 2009 hat die Ladenbau Johann Weimann GmbH für alle 76 Standorte des Baumarktes Max Bahr das Mobiliar für die neuen Tapetenabteilungen geliefert. Dabei kamen verschiedene Elemente zum Einsatz: Tapetenpräsentation mit Musterrolle und Klapptafel, Tapetenbuch, Bordürenpräsenter, Mittelraumcouponmodul mit 540 Tapetenmusterrollen und Musterflächen. Dieses Konzept führt Weimann seit 2012 fort.

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