Sport bewegt - Menschen und auch den Handel

Die Ergebnisse der Sportmarktstudie 2018 von Deloitte verkünden für den stationären Handel zu allererst eine frohe Botschaft, und das, obwohl die deutsche Nationalmannschaft ja noch gar nicht gespielt hat: Fachgeschäfte sind demnach im Sportmarkt immer noch beliebter als der Onlinehandel. Ihre gute Kondition lassen sich die Menschen einiges kosten: Über 40% der sportlich aktiven Verbraucher kaufen häufig (mehr als zwei Mal im Jahr) neue Sportartikel. Für Sportbekleidung geben die Kunden dabei durchschnittlich knapp 120 Euro im Jahr aus, für Ausrüstung noch einmal ca. 86 Euro. Darüber hinaus fallen Kosten für Mitgliedsbeiträge und Eintrittsgelder sowie für sportlich geprägte Urlaube an. Insgesamt liegt die Summe, die ein sportlich Aktiver in seinen Sport investiert, bei durchschnittlich 725 Euro pro Jahr. Das Geld landet häufig in Fachgeschäften, über 60% der sportlich Aktiven kauft überwiegend im klassischen Handel. Dieser wird vor allem wegen der Anprobier- und Ausprobiermöglichkeiten aufgesucht. Das Internet ist jedoch die mit Abstand meistgenutzte Informationsressource für neue Produkte, während die letztendliche Kaufentscheidung dann vor Ort fällt.

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