Die Topthemen dieser Ausgabe:

Payment: Corona verändert das Zahlungsverhalten der Deutschen
POS: Verkaufen durch Vernetzen mit Digital Signage
Lifestyle: blocher partners gestaltet Bucherer Düsseldorf neu
23. Deutscher Verpackungsdialog:Marken zeigen ihr Gesicht

Deutsche Verbraucher weichen in der Pandemie vermehrt auf andere Zahlungsmethoden aus. Viele, die nun häufiger die Karte zücken, möchten nach der Krise wieder mehr Bargeld nutzen. Die COVID-19-Pandemie hat in den letzten Monaten viele Bereiche des alltäglichen Lebens auf den Kopf gestellt. Die Handelsbranche war davon stark betroffen, schließlich mussten sich Händler mit neuartigen Hygienekonzepten stetig an die aktuellen Gegebenheiten anpassen. Mundschutz, Abstandsregeln, Zugangsbeschränkungen und andere Hygienevorschriften haben die Gewohnheiten der Konsumenten auch beim Bezahlen verändert, wie die repräsentative Studie „Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Zahlungsverhalten“ des Marktforschungsunternehmens KANTAR im Auftrag von GLORY zeigt. 63 Prozent der Befragten gaben an, dass sie in der Pandemie ein anderes Zahlungsmittel bevorzugen. Wo vor COVID-19 rund 49 Prozent der Verbraucher an der Supermarktkasse primär zum Bargeld griffen, zahlt während der Pandemie jeder Zweite bargeldlos.

 

Über 70 Prozent aller Konsumenten wünschen sich am POS mehr Service durch digitale Technologien, so der Branchenverband Bitkom. Permaplay Media Solutions bietet dem Handel ein überzeugendes, einfach zu installierendes System zur digitalen Vernetzung am POS, das auch bereits vorhandene Displays einschließt. So sieht eine erfolgreiche Customer-Journey beispielsweise in einem Sportgeschäft in einer Fußgängerzone heute aus: Ein 55 Zoll großes Permaplay Display im Schaufenster sorgt bei den Passanten für erste Aufmerksamkeit. Betritt der Kunde das Geschäft, macht ihn ein weiterer Bildschirm auf spezielle Angebote und Aktionen aufmerksam und ein dritter Bildschirm direkt am Produkt sorgt mit Infos und Werbevideos für eine verkaufsfördernde Emotionalisierung. Alle gezeigten Inhalte können innerhalb eines Netzwerks mit WLAN-Verbindung einfach und schnell ausgetauscht und an Neuigkeiten, Preisreduzierungen und besondere Angebote angepasst werden.

Die Düsseldorfer Königsallee steht wie kaum eine andere Einkaufsmeile in Deutschland für Luxus und Extravaganz. Der Bucherer Store dort ist also neben den Boutiquen namhafter Marken in bester Gesellschaft. Im Zuge einer Neugestaltung ist es den Architekten und Innenarchitekten von blocher partners gelungen, das gewohnt exklusive Shopping-Erlebnis bei Bucherer um eine wohnliche Atmosphäre zu erweitern. Auch Luxusmarken wie Bucherer treibt die Frage um, wie sie sich den Strukturwandel des Einzelhandels zu Nutze machen und durchaus als Chance begreifen können. Den Einkauf ein einzigartiges Erlebnis werden zu lassen, gelingt dem international tätigen Juwelier und Marktführer für Luxus-Uhren seit jeher. Dieses auf ein noch höheres Niveau zu heben, waren die Innenarchitekten des Stuttgarter Planungsbüros blocher partners nun einmal mehr beauftragt. Bereits seit dem erfolgreichen Wettbewerb 2010 entwickelt das Planungsbüro die Stores des Schweizer Traditionsunternehmens.

In jährlicher Regelmäßigkeit präsentieren sich in Heidelberg hochrangige Vertreter bedeutender Marken. Marken sind lebendig, sie kommunizieren ihre Eigenschaften, ihre Attribute, über Werbung und ihr identitätsstarkes, unverwechselbares Verpackungs-Design. Am 12. November, in Zeiten der Corona-Pandemie, versammelten sich vierzig Wirtschaftslenker, Markenführer und Vertreter des Handels sowie Dienstleister in den Räumen des Verpackungs-Museums, um Zukunft zu denken. Die Präsenzveranstaltung, natürlich in kleinerem, corona-optimiertem Rahmen, setzte ein deutliches Zeichen und konnte viel Zustimmung verzeichnen.