Die Topthemen dieser Ausgabe:

FMCG-Studie: Nur ein Viertel der Deutschen will nach der Pandemie vermehrt Online-Shopping nutzen
Corporate Sustainability: L‘Oréal Paris gibt Nachhaltigkeitsprogramm bekannt
Verpackungsdesign: E-Commerce und nachhaltige Verpackungen
POS: Elegantes Altbauflair beim Bettenkauf

Die Corona-Krise verändert das Einkaufsverhalten im Einzelhandel aber auch bezogen auf Lebensmittel und auf Waren des täglichen Bedarfs. 47 Prozent der Deutschen geben an, dass sich ihre Kaufgewohnheiten aufgrund der COVID-19-Pandemie verändert haben. Nur Franzosen (46 Prozent) und Dänen (44 Prozent) treffen diese Aussage noch seltener als Deutsche. Jedoch sagt in elf der untersuchten 17 Märkte jeweils mehr als die Hälfte der Verbraucher, dass sie ihre Kaufgewohnheiten aufgrund von Corona geändert haben. Der Durchschnittswert liegt international bei 59 Prozent. Auch sagen deutsche Befragte im internationalen Vergleich eher selten (26 Prozent), vermehrt Online-Shopping/Online-Lieferungen nutzen zu wollen, sobald die COVID-19-Pandemie vorbei ist. Dies zeigen Daten des aktuellen FMCG Report 2021 “Consumer goods in a crisis“ der internationalen Data & Analytics Group YouGov, für die mehr ca. als 19.000 Personen in 17 Märkten weltweit befragt wurden. Das Whitepaper bietet einen Überblick über den FMCG-Sektor und dient als Benchmark-Studie für zukünftige Berichte. Die Analyse verwendet Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs stellvertretend für „Fast Moving Consumer Goods“. Sie betrachtet die Veränderungen bei Einkaufsgewohnheiten und -Routinen der Menschen weltweit in Zeiten der COVID-19-Krise, den Konsum von Tiefkühlkost, Alkohol, Reinigungsmitteln usw. 

L’Oréal Paris gab jetzt das Nachhaltigkeitsprogramm „L’Oréal for the Future – Weil unsere Erde es wert ist“ bekannt, das die jüngsten Ziele der Marke bis 2030 beinhaltet. „Jetzt ist es an der Zeit, nachhaltige Innovationen zu beschleunigen, um den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft zu schaffen und die Umweltbelastungen unserer Produkte zu reduzieren“, sagte Delphine Viguier-Hovasse, Global Brand President, L’Oréal Paris. „Wir beginnen jedoch nicht bei null. Zwischen 2005 und 2020 wurden die CO2-Emissionen unserer Werke und Vertriebszentren um 82 % und der Wasserverbrauch um 44 % sowie die Abfallerzeugung um 35 % reduziert. Es gibt allerdings noch viel zu tun. Wir sind weiterhin fest entschlossen, etwas zu bewirken und unseren Beitrag in dem Wettlauf gegen den Klimawandel zu leisten. Als weltweit führende Kosmetikmarke haben wir die Pflicht, die Definition von Schönheit zu ändern, um einen nachhaltigeren Ansatz zu verfolgen und unsere Verbraucher zu einem verantwortungsvollen Konsum zu befähigen.“

Von Gavin Mounce, E-Commerce Design Manager bei DS Smith. 

Gavin Mounce, E-Commerce Design Manager bei DS Smith, teilt seine Gedanken über die Bedeutung von Nachhaltigkeit in diesem schnell wachsenden Kanal und welche Rolle die Design-Community bei der Gestaltung der Zukunft und dem Schutz unserer Umwelt spielen muss.  „Abfall und Verschmutzung sind größtenteils ein Ergebnis der Art und Weise, wie wir Dinge gestalten? Abfall und Verschmutzung sind keine Zufälle, sondern die Folgen von Entscheidungen, die in der Designphase getroffen werden, wo etwa 80 Prozent der Umweltauswirkungen bestimmt werden.“ Ellen MacArthur Foundation. 
Man muss nur eine Aussage wie diese lesen, um zu verstehen, welch große Verantwortung wir als Verpackungsdesigner haben. Wir treffen Entscheidungen, die vielleicht klein und auf unser Büro oder unseren Produktionsstandort beschränkt erscheinen, aber sie sind weitreichend und nachhaltig und haben in der Summe einen enormen Einfluss auf die Zukunft unserer Umwelt.

In Zeiten der zunehmenden Digitalisierung bewegt sich der potentielle Kunde immer mehr im virtuellen Raum. Die Situation für den stationären Handel ist daher nicht erst seit der Pandemie herausfordernd. Wohl dem, der ein ansprechendes Konzept hat, sich so von der Konkurrenz abhebt und damit dafür sorgt, dass der Kunde das Geschäft lokal statt online abschließt. Ein Geschäft, das wie BETTENRID in München für den traditionell persönlichen Service und die Beratung steht, muss mit der Zeit und den Wünschen der Kunden gehen. Daher ist heute eine zeitgemäße Kombination aus der Beratung vor Ort und den Möglichkeiten, die die zunehmende Digitalisierung bringt, das richtige Rezept. Passend zu den hohen eigenen Ansprüchen an den Service und die Produktqualität sollte nun auch die Verkaufsumgebung umgestaltet werden und das entsprechende Ambiente bieten. umdasch The Store Makers, ein global aktives Unternehmen und Partner für nationale und internationale Retail-Projekte, zeichnen verantwortlich für die Umgestaltung der Verkaufsräume in der Filiale in der Theatinerstraße. Am Boden ergänzt ein hochwertiger Designboden aus dem Hause PROJECT FLOORS in Fischgrätverlegung das Konzept und rundet es ab.