Die Topthemen dieser Ausgabe:

Packaging: Neue Linie innovativer Kosmetika von CHANEL mit nachhaltigem Sulapac-Material
Point of Sale: Zeitgemäße Technik, die Produkte erlebbar macht
Digitale Transformation: Die Beauty Branche ist auf dem Vormarsch
Retail: Marc O‘Polo baut Store-Präsenz aus und stärkt Markenerlebnis

CHANEL hat kürzlich eine innovative und umweltbewusste Beauty-Linie aus Hautpflege, Make-up und einem parfümierten Körperspray auf den Markt gebracht: N°1 de CHANEL. Ihre Formeln basieren auf biogenen Inhaltsstoffen, die nachhaltig sind und einen reduzierten CO2- Fußabdruck aufweisen. Bis zu 97 Prozent der Inhaltsstoffe sind natürlichen Ursprungs, ohne Kompromisse bei der Wirksamkeit, Sicherheit oder sensorischen Qualität einzugehen. Auch beim ökologischen Verpackungsdesign mit nachhaltigem Sulapac-Material wurde getreu den anspruchsvollen Standards des Hauses CHANEL jedes Detail bedacht.
Für alle Verpackungen der Pflegelinie N° 1 de CHANEL gilt das Ecodesign; beispielsweise bestehen die Deckel überwiegend aus biogenen Rohstoffen. Sie sind das Ergebnis einer 2018 begonnenen Zusammenarbeit zwischen der Innovationsabteilung für Duft- und Kosmetikverpackungen von CHANEL und dem finnischen, auf Materialinnovationen spezialisierten Start-up Sulapac.

Technologie, die Verkaufen hilft: Seit über sechs Jahrzehnten sorgen technisch ausgereifte POS-Medien dafür, dass Produkte und Dienstleistungen erlebbar, ja sogar „lebendig“ und dadurch kauf-begehrlich werden. Eine kleine Zeitreise zu den wichtigsten Meilensteinen der POS-Mediengeschichte zeigt: Erfolg gebracht hat nicht immer das Neueste, sondern das langlebig Beste.Wie kann man Waren in Schaufenstern und Ladenregalen visuell attraktiver und kaufstimulierender präsentieren als sie „nur“ in ihrer Verpackung am POS zu stapeln? Das war die Ausgangsfrage in Sachen Verkaufsförderung Anfang der Sechziger (Wirtschaftswunder-) Jahre. Eine erste pragmatische Lösung kam aus der Fotografie: Karussell-Diaprojektoren können nicht nur die Urlaubsdias der ersten Italien-Ausflüge farbenprächtig projizieren, sondern auch Werbebotschaften darstellen – ohne Pause. Wie aber bekommt man die Bilder in Bewegung? Durch Signalimpulse auf einer Tonbandspur plus Steuergerät entstanden die ersten Multimediaschauen, bald darauf sorgten Überblendungen mittels zweier Projektoren für die ersten „bewegten“ Bilderlebnisse am POS. So richtig laufen lernten die Bilder zur Produktpräsentation dann aber erst durch den Einsatz von Super 8 Filmen. 

Von Ralf Haberich, CEO der Shopgate GmbH

Die Beauty Branche ist im vergangenen Jahr beim globalen Online-Umsatz um stolze 27 Prozent gewachsen. Das belegten Zahlen des Affiliate Netzwerkes Admitad. Die Verkaufsmenge stieg sogar um 47 Prozent und der Traffic auf den Homepages und Shops versiebenfachte sich. Auch die deutschen Zahlen gesondert betrachtet können sich sehen lassen. So wuchs der Online-Umsatz der Beauty-Branche allein auf dem Boden der Bundesrepublik um 114 Prozent. Die Bestellungen über das Internet erreichten mehr als das dreifache Volumen.Man kann also durchaus behaupten, dass die Beauty-Branche auch in Deutschland das digitale Zeitalter erreicht hat und dort derzeit gewaltige Erfolge feiert. Dabei hilft die durch die Pandemie beschleunigte Digitalisierung und das proaktive Marketing enorm. Gerade das sogenannte Influencer-Marketing, also Werbung durch Persönlichkeiten und Multiplikatoren, hat in der Beauty-Branche massiv zugenommen. So erhöhten Beauty-Blogs und Social-Media-Auftritte den Traffic auf Onlineshops um jeweils weit über 100 Prozent. Folgt man diesem Trend, dann wird klar, dass hier eine große Verschiebung stattfindet, welche die komplette Branche verändern könnte. Während nämlich immer mehr Umsatz und Reichweite im digitalen Raum generiert wird, stellt sich die Frage, wo in dieser Rechnung die Filialnetzwerke der großen Händler bleiben.

Nach dem Re-Design des Onlineshops, der Eröffnung eines Flagship Stores in Paris folgen weitere Store Openings in Deutschland und den Niederlanden. „Marc O’Polo hat ein starkes Produkt, das in Design und Nachhaltigkeit hervorsticht – und das möchten wir für unsere Kunden jederzeit erlebbar machen. Um unseren Omnichannel-Ansatz hier konsequent weiterzugehen, arbeiten wir kontinuierlich an allen Touchpoints mit der Marke, so auch der internationalen Store-Präsenz“, sagt Maximilian Böck, CEO Marc O’Polo AG. Nach der Eröffnung des Flagship Stores im Pariser Szeneviertel Marais Anfang Mai stehen nun weitere wichtige strategische Neu- und Wiedereröffnungen an.