EuroShop 2014: Neue Bestmarken in Sicht

Für die vom 16. bis 20. Februar 2014 in Düsseldorf stattfindende EuroShop, The World´s Leading Retail Trade Fair,  laufen die Anmeldungen bereits auf Hochtouren.

"Die aktuellen Buchungen liegen deutlich über denen zum Vergleichszeitpunkt bei der Vorveranstaltung", berichtet Hans Werner Reinhard, stellvertretender Geschäftsführer der Messe Düsseldorf. "Unsere Gespräche mit Ausstellern und Handelsexperten zeigen, dass die EuroShop die unangefochtene Nummer 1 als weltweite Leitmesse für den gesamten Investitionsbedarf des Handels ist. Die Unternehmen richten ihre Produktinnovationen und ihre Angebotspalette bewusst am EuroShop Termin aus", so Reinhard weiter.

Die Projektleiterin der EuroShop, Elke Möbius, zeigte sich überaus zufrieden mit dem aktuellen Stand der Buchungen und sprach mit uns über neue Themen, Sonderflächen und Foren sowie die Änderung der Laufzeit.

POS kompakt: Die EuroShop hat vor wenigen Wochen bereits mit der Aufplanung begonnen. Wie zufrieden sind Sie mit dem derzeitigen Buchungsstand und wie optimistisch sind Sie bezüglich der zu erwartenden Fachbesucherzahl für 2014? Wird sich der Anteil internationaler Aussteller und Fachbesucher weiter erhöhen?

Elke Möbius: "Wir sind überaus zufrieden, denn die EuroShop ist gefragt wie nie. Insbesondere das Ausstellerinteresse aus dem Ausland ist zu dem jetzigen, frühen Zeitpunkt bereits sehr hoch. Die Fläche der EuroShop 2011, die bei 108.000 Netto-Quadratmetern lag, haben wir jetzt schon erreicht. Damit wir dennoch der starken Nachfrage gerecht werden können, wird die EuroShop in 2014 erstmals 16 statt bisher 15 Hallen umfassen. Auch von Fachbesucherseite, zumeist Topentscheider des Handels, hört man, dass sie den Termin der kommenden EuroShop bereits fest in ihren Kalendern eingetragen haben. Deshalb sind wir zuversichtlich, auch in 2014 Topwerte zu erreichen. Vor drei Jahren kamen über 107.000 Fachbesucher aus 90 Ländern zur EuroShop, der internationale Besucheranteil betrug insgesamt 60 Prozent. Sicherlich wird dieser nochmals steigen."

2011 gab es erstmals den sogenannten ECOpark, eine Sonderfläche zum Thema Nachhaltigkeit. Wie sieht das Konzept dahinter aus, Aussteller welcher Branchen können sich dort präsentieren und wie groß wird die Sonderfläche auf der kommenden EuroShop werden?

E. Möbius: "Der ECOpark wurde bei seinem Debüt in 2011 vom EuroShop Publikum sehr gut aufgenommen. Der Grund hierfür ist so simpel wie wichtig: Kein Retailer kann es sich heute noch leisten, Aspekte wie Umweltverträglichkeit, Nachhaltigkeit oder Corporate Social Respon-
sibility außer Acht zu lassen. Die Aussteller des ECOpark bieten dem Handel und seinen Partnern, was sie dringend brauchen, und zwar exzellente Lösungen – vom nachhaltigen und effizienten Bauen über Beleuchtung-, Kälte-, Klima- und sonstige Gebäudetechnik bis hin zum Einsatz von erneuerbaren Energien und Energieeinkauf. Dementsprechend vielfältig sind auch die auf Ausstellerseite vertretenen Branchen. Mit aktuell rund 350 Quadratmetern Fläche wird der ECOpark in 2014 noch etwas größer sein als vor drei Jahren. Flankiert wird er von einem Vortragsforum, auf dem alle spannenden Themen rund um Nachhaltigkeit und Energieeffizienz im Handel abgedeckt werden."

2014 wird auch dem boomenden Bereich der Retail-Beleuchtung eine eigene Halle gewidmet. Unter dem Namen "Lighting Designer´s Zone" gibt es zu diesem Thema erstmals auch eine Sonderfläche speziell für Licht-Designer. Welche Aspekte stehen dort im Vordergrund, eher Fragen zu technischen Aspekten wie Energieverbrauch oder designorientierte Themen wie Produktinszenierung, kreative Farbgestaltung? Werden sich in diesem Bereich auch ausstellende Unternehmen präsentieren?

E. Möbius: "In der Tat zeichnet sich der Beleuchtungssektor auch auf der EuroShop durch stetes Wachstum aus. Denn Licht ist im Handel ein wichtiges Werkzeug, damit Einkaufen zum sinnlichen Erlebnis wird. Dabei übernimmt es gleich mehrere Aufgaben – von der schnellen Orientierung über die Akzentuierung bis hin zur Inszenierung. Deshalb gibt es immer mehr Designer, die sich auf Lichtkonzepte für die Retailbranche spezialisiert haben. Genau diesen Lichtdesignern wollen wir mit der "Lighting Designer´s Zone" eine Plattform bieten, sie bilden dort die Ausstellerschaft. Somit wird auch der Designaspekt eindeutig im Vordergrund stehen. Die Lighting Designer´s Zone können Sie in etwa mit dem Designer Village der EuroShop vergleichen, das wir in 2005 speziell für Architekten und Designer mit Retailfokus aus der Taufe gehoben haben und das sich inzwischen als fester Bestandteil der EuroShop erfolgreich etabliert hat."

Ebenfalls zu boomen scheint der Bereich EuroCIS, in dem sich das Thema Retail Technology präsentiert. Wie groß wird das Wachstum des EuroCIS-Bereichs im Vergleich zur letzten EuroShop ungefähr ausfallen? Gibt es in diesem innovativen Segment auch neue Themen?

E. Möbius: "Das Segment EuroCIS wird wie gewohnt in den Hallen 6 und 7a zu finden sein. Es ist aber schon jetzt fast ausgebucht, so dass es sich wahrscheinlich erstmals auch bis in die Halle 7.0 erstrecken wird.  Insbesondere die Themen Mobile, E-Commerce und Multi-Channel-Retailing werden breiten Raum einnehmen. Die diesjährige EuroCIS, die ja auch als eigenständige Veranstaltung in den EuroShop-freien Jahren stattfindet, spiegelte bereits deutlich die rasante Entwicklung bei Smartphones und Tablets wider. Die Integration von Web, Mobile, Social Media und sta-tionärem Geschäft werden auf der EuroShop 2014 eine große Rolle spielen und sich auch im Vortrags-
programm des Multi-Channel-Forums widerspiegeln. Das Multi-Channel-Forum war schon auf der EuroCIS 2012 und 2013 erfolgreich, wird innerhalb einer EuroShop aber in 2014 erstmals an den Start gehen."

Auch 2014 gibt es wieder das POPAI Village. Können Sie schon sagen, wie groß die Sonderfläche für das POPAI Village wird und in welcher Messehalle sie platziert wird? Können Unternehmen aus dem POS-Segment sich dort noch als Aussteller anmelden?

E. Möbius: "Das POPAI Village wird in Halle 3 zu finden sein. Mit einem Auftritt auf 1.230 Quadratmetern wird POPAI wieder ein internationales Kompetenzzentrum für das POS-Marketing bieten. Dabei setzt sich die Ausstellerschaft aus weltweiten POPAI Mitgliedern zusammen. POPAI Deutschland, die für das Village verantwortlich zeichnen, nehmen auch jetzt noch Anmeldungen entgegen. Die Anmeldeunterlagen stehen im Internet unter www.popai.de zur Verfügung."

Neu bei der EuroShop 2014 ist eine Laufzeitverschiebung: von nun sonntags bis donnerstags, statt bisher samstags bis mittwochs. Erwarten Sie von der Laufzeitverschiebung deutliche Impulse für die Besucherfrequenz oder folgen Sie damit lediglich dem Wunsch der Aussteller und Besucher?

E. Möbius: "Ausschlaggebend waren der Wunsch unserer Aussteller und Besucher. Für einige Branchen und insbesondere selbständige, kleinere Einzelhändler ist oftmals der EuroShop Besuch nur an einem Wochenendtag möglich. Umgekehrt ist das Wochenende für Fachbesucher z.B. mit Hauptinteresse EuroCIS kaum von Bedeutung, dementsprechend war hier die Frequenz am Samstag und Sonntag nicht so hoch wie an den übrigen Messetagen.  Wir denken, die neue Laufzeit von sonntags bis donnerstags ist ein gelungener Kompromiss, denn für die einen bleibt mit dem Sonntag ein Wochenendtag erhalten, für die anderen kommt ein weiterer Wochentag hinzu. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir damit die Besucherfrequenz insgesamt steigern werden."

"Die Integration von Web, Mobile, Social Media und stationärem Geschäft werden auf der EuroShop 2014 eine große Rolle spielen und sich auch im Vortragsprogramm des Multi-Channel-Forums widerspiegeln. Das Multi-Channel-Forum war schon auf der EuroCIS 2012 und 2013 erfolgreich, wird innerhalb einer EuroShop aber in 2014 erstmals an den Start gehen."

Elke Möbius, Projektleiterin der EuroShop