Digitale Trends 2017 im Modehandel

Von Uwe Hennig, CEO Detego

Der "Always-on"-Kunde wechselt nach Belieben die Shoppingkanäle und zwingt den Händler durch den Wunsch nach "Shop everywhere at anytime" zu einem Perspektivenwechsel. Nicht was der Händler verkaufen möchte steht im Mittelpunkt, sondern an wen. Jegliche Störung von offline zu online quittiert der Shopper mit einem "Nein-Kauf". Diese Kundenzentrierung bedingt eine komplette Neuausrichtung der In-Store-Prozesse, -Technologien und des Personals. Welche Trends löst diese "Customer Centricity" aus?

Trend # 1 Mobile Interactions

Aus dem Internet ist der Kunde schnelle Antworten gewohnt. Besonders, wenn es um die Verfügbarkeit eines Wunschartikels geht. Erhält er die Antwort nicht prompt, klickt er sich weiter zur Konkurrenz. Verwöhnt von der Auskunftsgeschwindigkeit im Web, erwartet der Kunde im Store denselben Service. Dieser Trend wird einen weiteren Boom an mobilen Endgeräten wie Tablets und Smartphones auslösen, die am POS das Store Personal in die Lage versetzen, Auskünfte über einzelne Artikel während des Verkaufsgespräches zu geben. Der Einsatz von mobilen RFID-Lesegeräten zur Permanent-inventur oder Warenvereinnahmung im Store beschleunigt In-Store-Prozesse und stellt Echtzeitinformationen sicher. Neue Formen mobiler Interaktionen werden per digitalisierter Kundenkarte über das Smartphone zunehmen. Ebenso wie sich Mobile Payment flächendeckender durchsetzen wird.

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